Wie die US-Oligarchie den Islamismus nutzt--- http://www.geocities.com/capitolhill/1404/mutti.html
1) Verbündete im Wahabiten-Regime Saudi-Arabiens...
2) Destabilisierung Jugoslawiens und des gesamten Balkans anfangs der 90er Jahre durch den IWF, WTO und ihre famosen Strukturanpassungen...
3) Einschleusen tschetschenischer und afghanischer wahabitischer "Gotteskrieger" auf dem Balkan...(neben des Installierung eines faschistischen Gross-Kroatischen Regimes in Kroatien...).
Im Mikrokosmos des Balkan bildeten die Muslime den historischen Außenposten eines autochthonen europäischen Islam der sich bis zum Kaukasus erstreckt, die Serben sind der westlichste Ausläufer der Orthodoxie und die Kroaten repräsentieren immer noch die katholische Kultur. Klarerweise hatte der Krieg in Bosnien auch das Ziel die Verständigung zwischen Deutschland und Rußland zu sabotieren, die nach US-"Diplomat" und Kriegsverbrecher Henry Kissinger die gefährlichste Entwicklung für die weltweite amerikanische Hegemonie darstellen könnte. Und gleichfalls ist es klar, daß nach den Plänen der US-Oligarchie (Neo-Karthager) der Konflikt zwischen Muslimen und Orthodoxen sich weiter ausbreiten soll, so daß auch in anderen Regionen Eurasiens die Gläubigen des Islams und der russischen Orthodoxie in Bürgerkriege gezogen würden, die den Inhabern der Weltmacht nützlich erscheinen. Divide et impera.
Aktuelle Beispiele sind:
Kaukausus (Tschetschenien, Dagestan, Georgien...), Zentralasien (US-Truppen-Präsenzen und Versuche der Destabilisierung...Einkreisung Chinas! Beherrschung der Öl- und Gaspipelines).
Interessant ist es auch festzustellen, daß der Mufti von Belgrad, die höchste Autorität der islamischen Gemeinschaft, die in Serbien und Montenegro eine Anzahl von mehreren Tausend verschiedener Nationalität umfaßt, seine vollkommen Solidarität mit dem Rest der jugoslawischen Bevölkerung ausgedrückt hat
Damit soll nicht Milosevices serbischer Nationalismus beschönigt werden...aber ohne die IWF, WTO und Welt-Bank Maßnahmen wäre es niemals zur Destabilisierung des Balkans und Jugoslawiens gekommen.
Weiterhin, abgesehen von den iranischen Versuchen im bosnischen Kontext Einfluß zu nehmen, waren die Regierungen der muslimischen Welt, die mehr noch als selbst der US-Vasall Kuwait in der Unterstützung der Oligarchen hörigen Izetbegovic-Gruppe mit den USA kollaborierten, diejenigen von Ankara (Türkei) und von Riyad (Saudi-Arabien): ersterer hat der amerikanische Plan die Rolle des Wachhundes für die amerikanischen Interessen am Balkan zugedacht, die zweite sollte in Bosnien den wahabitischen Einfluß ausdehnen und das wenige, das vom traditionellen Islam übrig war, zerstören.
4)
Die Länder, die von säkularisierten Gruppen der islamischen Heterodoxie regiert werden (Türkei, Saudiarabien und die Ölkleinstaaten, Pakistan, Afghanistan), benutzen die Vereinigten Staaten um einen "muslimischen Gürtel" zu errichten, der Rußland einschließt und umzingelt...UND WEITERHIN die inneren Lebenslinien Eurasiens und vor allem der EU-Vasallen-Staaten unter US-Hegemonie zu unterbrechen.
Das heisst: Die Versorgungsrouten der EU mit Öl und Gas oder auch die Transportverbindungen auf dem Balkan und in Zenralasien werden unterbrochen druch US-Protektorate, unter wirtschaftlicher Kontrolle von Oligarchen und Plutokraten wie George Soros!
In dieses Schema passen auch die Versuche, durch Förderung der Islamisten in Tschetschenien Russland aus dem Kaukasus zu verdrängen...und sich selbst in dieser öl- und gasreichen Region festzusetzen!
Die durch Zbigniew Brezinski offiziell vorgestellten Leitlinien für das US--Vorgehen am Balkan und im Orient sind:
Zunächst Absicherung der türkischen wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Finanzkapital des Westens durch Duldung, wenn nicht gar Förderung der Megaverschuldung der Türkei gegenüber dem IWF, einer Reihe von internationalen Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen sowie von westlichen Einzelstaaten oder deren Großbanken.
Ferner die Erweiterung des strategischen US-Brückenkopfs in Europa nach Südosten. Dies zunächst durch eine, vor allem im Rahmen des Vertrags von Dayton, als Neuordnung deklarierte Destabilisierung und Satellitisierung der staatlichen Zerfallsprodukte
des ehemaligen Jugoslawiens.
Die Einordnung des zukünftigen EU-Mitglieds Türkei in die übergeordnete Orientpolitik Washingtons: Bündnis mit Israel und Herstellung einer strategischen Landverbindung
zu den erdölreichen Staaten des Mittelostens.
Weiter die Unterbrechung der inneren landgebundenen strategischen Lebenslinien Eurasiens bei gleichzeitiger Absicherung der seegebundenen äußeren - durch eine zum Teil pan-turanisch bestimmte Destabilisierungspolitik in den turksprachigen Staaten
des Kaukasus und Zentralasiens.
Weiter geht es um die Verhinderung einer vom seinerzeitigen, moderat-islamistischen türkischen Präsidenten Erbakan - dem Vorgänger Erdogans - in die Wege geleiteten Islam/Orient-EU. Diese hätte sich auf ein enges Bündnis mit dem Iran stützen sollen - ähnlich wie anfangs Deutschland/Frankreich in der EU - und die Herausformung eines eigenständigen Nah-/Mittelöstlichen Machtzentrums zum Ziel gehabt;
Ein weiteres Ziel ist das Einschleusen der Türkei als Trojanisches Pferd zur kulturellen und wirtschaftlichen Schwächung der EU, v. a. auch des Euro als alternative Reservewährung zum US-Dollar.
Das mit Skull&Bones und der US-Oligarchie Verbündete Wahabiten-Regime Saudi-Arabiens: Förderer des Terrors weltweit!
http://www.islam-verstehen.de/wahhabiten.php
Zu dieser Strategie gehört also die Schaffung des "grünen islamischen Gürtels". Tatsächlich sind sezessionistische Phänomene, wie die von Kosovo und Metohija, von Dagestan oder von Tschetschenien, die anscheinend im Namen des Prinzips der Selbstbestimmung der Völker oder einer religiösen Besonderheit ausbrechen, im allgemeinen Fall (aufgrund ihrer geostrategischen Lage) die Vorwände, die den Regierungen von Washington und London eine Rechtfertigung für eine sogenannte humanitäre Intervention und die militärische Besetzung gegeben haben und geben, und stellen unter anderem die Voraussetzungen für die Definition eines neuen internationalen Rechts dar...mit dem das US-Welt-Empire samt Flugzeugträger Gross-Britannien dann, unter Bruch des Völkerrechts und Umgehung der UN, die gesamte Welt beherrschen und hegemonial intervenieren kann.
Auch in Ägypten steht die islamistische "Moslembruderschaft" in Verbindung zum Wahabiten-Regime Saudi Arabiens.
Ebenso diverse Terror-Organisationen, vom Taliban-Regime Afghanistans und der Al-Kaida bis hin zur Hamas.
Diese Gruppen wurden und werden aus saudi-arabischen Quellen finanziert...von den WAHABITEN!
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,365211,00.html
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Zitat:
RELIGIONSPOLIZEI IN PESCHAWAR
Pakistan droht die Talibanisierung
Von Joachim Hoelzgen
In der pakistanischen Millionenstadt Peschawar hat das Parlament die Einsetzung einer islamistischen Religionspolizei beschlossen. Der Aufmarsch radikaler Mullahs schreitet voran, Kritiker fürchten nun Zustände wie früher bei den Taliban im Nachbarstaat Afghanistan.
DPA
Hass auf die USA: Proteste in Peschawar gegen den angeblichen Missbrauch des Koran auf Guantanamo
Hamburg - Im Parlament der Provinz-Kapitale Peschawar gab es in dieser Woche einen womöglich folgenschweren Zwischenfall: Abgeordnete, die den weltlichen Parteien angehören, zerrissen die Kopien eines Gesetzes, das den Religionsgelehrten in der so genannten North West Frontier Province bizarre Vollmachten einräumen würde, darunter die Aufstellung einer religiösen Sittenpolizei.
Weil auf den Kopien aber Verse aus dem Koran und der Name des Propheten standen, forderten hartgesottene Islamisten, die Oppositionellen wegen eines "frevelhaften Verbrechens" anzuklagen: Blasphemie, auf der in Pakistan die Todesstrafe stehen kann.
Protest, wie er sich diesmal im Parlament abspielte, würde in der Nordwestprovinz künftig von der "hasba force" vereitelt werden, was auf Deutsch Rechenschafts-Truppe bedeutet. Eine Religionspolizei dieser Art hat es vor nicht allzu langer Zeit bereits gegeben: im geschundenen Afghanistan der Taliban. Dort waren die Schergen des Regimes der Schrecken der Straßen.
Die Glaubenswächter beschlagnahmten Autos, in denen sie Musikkassetten fanden, und sie überwachten penibel die Einhaltung der Gebetszeit selbst auf Fußballplätzen. Frauen mussten das sackähnliche Gewand der Burqa tragen, und Männer ohne faustlangen Bart wurden mit Elektrokabeln verprügelt - und ebenso Wahrsager und bettelnde Kriegerwitwen.
AP
Gegenbewegung: Christinnen demonstrieren gegen das "Hasba-Gesetz"
Das Hasba-Gesetz auf pakistanischem Boden käme einer Diktatur der Mullahs gleich, die mit wehenden Roben vermeintlichen Sündern nachstellen dürften. Wer den Häschern auffällt, soll mit Gefängnis und mit einer Geldstrafe bestraft werden.
Mit dem Gesetz, so befürchten die säkularen Politiker in der Nordwestprovinz, werde die Talibanisierung womöglich ganz Pakistans beginnen. Vor allem Frauen würden zum Ziel von religiösen Extremisten werden, befürchtet Shahbaz Bhatti, der Sprecher der Minderheiten Pakistans. In Peschawar legten sich christliche Frauen aus Protest deswegen Ketten an. Bhatti traut den Mullahs aber noch mehr zu: "Das Gesetz wird die Religionsfanatiker ermutigen, auch noch alle demokratischen Einrichtungen zu kapern."
"Allah ist groß,", riefen die Steinzeit-Islamisten, als das Gesetz am gestrigen Donnerstag verabschiedet wurde. Nun kann nur noch der Oberste Gerichtshof in Islamabad verhindern, daß es auch in Kraft tritt. Das aber ist in Pakistan, in dem es 58 Religionsparteien gibt, alles andere als sicher. Und in der Basar-Metropole Peschawar besitzen die radikalsten von ihnen die Mehrheit, zusammengefaßt in der Allianz Muttahida Majlis-e-Amal, kurz MMA.
AFP
Parlamentsversammlung in Peschawar: Weibliche Abgeordnete machen sich kundig
Mit der Nordwestprovinz herrscht die Koalition der Mullahs über das Grenzgebiet zu Afghanistan und über 20 Millionen Bewohner. Die Region ist mit ihren Stammesgebieten eine Frontlinie der USA im Kampf gegen die Taliban und vorwiegend ausländischer Söldner der al-Qaida. Terrorfürst Osama bin Laden soll sich irgendwo in den wilden Gebirgen Des Grenzgebiets versteckt halten, vermuten die amerikanischen Terroristenjäger.
Die Mehrzahl der Prediger macht aus ihren Sympathien für die Taliban kaum einen Hehl. Denn ein gottgefälliges Leben wie im islamischen Mittelalter ist auch ihre Sache, und die Mullahs und Muftis strahlten deshalb wie Schneekönige, als Malik Zafar Azam, Justizminister der NWFP, den Hasba-Entwurf präsentierte. Es werde schon gelingen, die Menschen an die islamischen Vorschriften zu gewöhnen, kündigte Azam an, um dann mehrdeutig anzufügen: "Man muss niemandem eine Ohrfeige verpassen, wenn man auch das Mittel der Überzeugung anwenden kann."
Jedenfalls soll das die Aufgabe eines so genannten Rechenschaft-Departements werden, das nicht nur vom Namen her an das berüchtigte Ministerium zur Förderung der Tugend und der Unterdrückung des Lasters bei den Taliban erinnert. Religiöse Aufpasser, Mohtasib genannt, sollen die 24 Distrikte der Nordwestprovinz auf die Einhaltung der islamischen Gebote und zukünftiger Dekrete überwachen. Die Hasba-Force soll ihnen mit Stöcken dabei helfen.
REUTERS
Regionalminister Malik Zafar Azam: Abwegige Vorschriften
All das sei verfassungswidrig, tragen die Kritiker der weltlichen Parteien vor. Und tatsächlich ist für die Mohtasib und deren Gehilfen das geltende Recht Pakistans nicht vorgesehen, wohl aber ein paralleles Justiz- und Polizeisystem, in dem die Mohtasib auch noch als Richter fungierten.
Die politischen Väter dieses Universums der Fanatiker sind im Jahr 2002 anlässlich der damaligen pakistanischen Provinzwahlen an die Macht gekommen. Und seitdem hat die MMA schon eine Reihe besonders abwegiger Vorschriften erlassen. So ist Radiomusik in Omnibussen verboten, und Frauen dürfen nur von Ärztinnen behandelt werden. Männliche Trainer dürfen keine Sportlerinnen ausbilden, und männlichen Journalisten ist es nicht gestattet, von Sportveranstaltungen zu berichten, an denen Athletinnen teilnehmen. Mit dem Antrag an die Zentralregierung in Islamabad, die Lichtbilder von Frauen aus den Reisepässen zu entfernen, blitzte die MMA allerdings ab.
Mit dem Rechenschafts-Departement erhielten die Geistlichen praktisch unbegrenzte Vollmachten. Das sei "Teil einer Agenda der Regierung", erläutert der Mufti Mohammad Kifajatullah in Peschawar. Das Ziel sei, die islamischen Gesetze wirksam zu machen und "alle Übel der Gesellschaft auszulöschen".
AFP
Flucht vor der Flut: Der Monsun treibt die Menschen in Lager
Dabei haben die Menschen im Grenzgebiet ganz andere Sorgen. Gut 40 Prozent der Bevölkerung darbt unterhalb der in Pakistan schon tief angesetzten Armutsgrenze. Und heftige Monsunregen haben die Lage mit 50.000 obdachlos Gewordenen noch verschlimmert. Soldaten, die eigentlich Kämpfer der Taliban und al-Qaida verfolgen sollen, müssen stattdessen Reis und Mehl verteilen.
Der Vormarsch der Mullahs in der North West Frontier Province hat den Militärpräsidenten Pervez Musharraf auf den Plan gerufen. Der gefällt sich seit längerem auch als politischer Philosoph, der dem Land eine "gemäßigte Aufklärung" verspricht, um es zu modernisieren. Doch in Wirklichkeit werden die Gemäßigten verfolgt - wie vor kurzem jene Teilnehmerinnen eines Marathonlaufs, die von Schergen der MMA mit Stöcken und sogar Molotow-Cocktails angegriffen wurden.
REUTERS
Musharraf: Seine Position wird zunehmend geschwächt
Musharrafs Position wird wegen des Erstarkens der religiösen Parteien immer mehr geschwächt. Und die demokratischen Parteien müssen ohne Führer auskommen, da Benazir Bhutto und Ex-Premier Nawaz Sharif erzwungenermaßen im Exil leben. Dafür ist die MMA auch im Parlament Islamabads zur gefährlichen Macht geworden, und Musharraf beging einen schweren Fehler, als er Menschenrechtsgruppen als "Randelemente" brandmarkte, die so schlimm seien "wie islamistische Extremisten".
All das gefällt dem Einpeitscher und Generalsekretär der MMA, Fazlur Rehman. Westliche Geheimdienste gehen davon aus, dass sich im Umfeld Rehmans viele Terrorspuren kreuzen. Und bei der Vorlage des Hasba-Gesetzes in Peschawar war der Geistliche im Rang eines Maulanas natürlich auch dabei. Das sei "ein Tag des Jubels und der Freude", sprach Rehman. Die MMA nähere sich langsam, aber beständig ihrem Ziel.
Gemeint ist damit, nicht nur in der Nordwestprovinz, sondern in ganz Pakistan die Macht zu erobern - immerhin ein Land, das mit Atomraketen und Atomwaffen bewaffnet ist.
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http://de.news.yahoo.com/050711/286/4m0tm.html
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Zitat:
Montag 11. Juli 2005, 19:06 Uhr
Pakistanische Nord-West-Provinz treibt "Islamisierung" voran
Peshawar (AFP) - Die von Islamisten regierte pakistanische Nord-West-Provinz will ihre Bürger in Anlehnung an die frühere Taliban-Regierung im benachbarten Afghanistan gesetzlich zur stärkeren Beachtung "islamischer Werte" verpflichten. Eine Religionsbehörde solle künftig die Einhaltung der Vorschriften in der Öffentlichkeit überwachen, wie aus einem Gesetzesentwurf hervorgeht, den die regierende islamistische Vereinte Aktionsfront am Montag in das Provinzparlament einbrachte. Ein islamischer "Ombudsmann" soll für die Überwachung der Medien zuständig sein. Der Chef der Vereinten Aktionsfront, Maulana Fazlur Rehman, sagte, die "Islamisierung" der Gesellschaft schreite voran.
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NA TOLL, die Militärdiktatur Pakistan darf als US-Verbündeter gefahrlos zwangsbekehren.
Von Jürgen Elsässer ist gerade das Buch "Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan (NP-Verlag)" erschienen.
http://www.juergen-elsaesser.de/#
Zitat:
Buchpremiere in Berlin
Podium mit Willy Wimmer (MdB, CDU) verspricht Interessantes
Buchpremiere in Berlin: Am 17. März stellt Jürgen Elsässer sein neues Buch "Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan" in der Humboldt-Universität vor.
Die Veranstaltung verspricht Interessantes, da der Laudator des Buches aus einer politisch etwas anderen Richtung kommt: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer.
Die Moderation ist mit Lutz Herden, dem Chefredakteur der Wochenzeitschrift "Freitag", besetzt.
Beginn: 19.30 Uhr; Hörsaal 1072 im HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6
Weitere Veranstaltungen: Wien (15.3.), Frankfurt (16.3.), Lübeck (20.3.) und Fortsetzung im April - in der Rubrik Termine
"Spannend wie ein Thriller"
Erste Rezension von "Wie der Dschihad nach Europa kam"
Vom Brotschlangenmassaker in Sarajevo zu den einstürzenden Neubauten in New York. Den Gotteskriegern auf der Spur
Am 11. März 2004 kamen bei einer blutigen Anschlagserie auf Vorortzüge in Madrid 192 Menschen ums Leben, mehr als 1500 wurden verletzt. Wie konnte das Schreckliche vor einem Jahr passieren, wer hat den islamistischen Terroristen die Tür nach Europa geöffnet? Diese und viele andere Fragen stellt Jürgen Elässer in seinem neuen Buch "Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan", das in dieser Woche erschienen ist. Die Antworten des jW-Autors sind hochbrisant, bürsten sie doch nicht zuletzt die westliche Balkanpolitik und -Berichterstattung der vergangenen 15 Jahre gegen den Strich.
Spannend wie ein Thriller, akribisch und detailliert beschreibt Elsässer, wie die US-Geheimdienste in den neunziger Jahren auf dem Balkan islamische Terrorgruppen aufbauten - gerade so wie zuvor die Mudschaheddin in Afghanistan - und damit den Krieg eskalierten, die Kampfhandlungen verlängerten und letztlich das Leid der Bevölkerung vergrößerten. Im Zentrum der amerikanischen Subversion in Südosteuropa stand die US-Söldnerfirma MPRI, die bei ihren "Kunden" damit wirbt, mehr Vier-Sterne-Generäle unter Vertrag zu haben als das Pentagon. US-Veteranen trainierten die kroatische Armee und reguläre bosnisch-muslimische Truppen, bildeten aber auch islamische Fanatiker als brutale Untergrundkämpfer aus und versorgten sie - unter den Augen der NATO - mit Waffen.
Für Interessierte sind diese Informationen nichts Neues. Doch die antiserbische Connection hatte weitreichende Folgen: Die Hauptverdächtigen der Anschläge vom 11. September 2001 waren NATO-Helfer auf dem Balkan. Laut Elsässer haben die wichtigsten mutmaßlichen Selbstmordattentäter von New York und Washington in den neunziger Jahren in Südosteuropa gekämpft. Während in den vorliegenden Standardwerken zu Al Qaida und Osama bin Laden die Aktivitäten der Terroristen in Afghanistan und Sudan und die von ihnen durchgeführten Anschläge in Ostafrika, Saudi-Arabien, Asien und Spanien fast minutiös geschildert werden, blieb ausgerechnet das südosteuropäische Aufmarschgebiet der "Dschihadisten" bisher so gut wie unbeachtet. Vor allem im Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina haben einige tausend Militante aus den arabischen Staaten und dem Iran an der Seite ihrer Glaubensbrüder gegen die "ungläubigen Christen", also gegen Serben - zum Teil auch gegen Kroaten - gekämpft.
Mit Geldern und Kämpfern aus der islamischen Welt wurde die bosnisch-muslimische Armee aufgebaut, Osama bin Laden war deswegen persönlich bei Alija Izetbegovic im Präsidentenpalast in Sarajevo. Über die Wiener Botschaft, Drehscheibe illegaler Waffenlieferungen ins Bürgerkriegsgebiet, hatte bin Laden schließlich einen bosnischen Paß bekommen, viele seiner Anhänger haben sich dauerhaft in Bosnien und Albanien niedergelassen. "Von dort führen ihre Spuren in das Kosovo, nach Mazedonien - und zu den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon", so Elsässer, letztlich gar bis nach Madrid. Dieser langen Linie des Terrors kann der Autor (noch) nicht wirklich gerecht werden. Zum Teil sind die Ereignisse zu gegenwärtig, zum anderen ist die offizielle Desinformation enorm.
Die Stärke des Buches liegt eindeutig in der Beschreibung des konsequent Totgeschwiegenen: Auf dem Balkan erlebte das "afghanische" Bündnis zwischen den USA und den Mudschaheddin eine unselige Neuauflage, die den Bürgerkrieg um drei Jahre verlängerte. Unter Bruch des UN-Waffenembargos versorgten US-Transportflugzeuge über den Militärflughafen Tuzla die gläubigen Juniorpartner mit modernem Kriegsgerät. Nicht nur das, der Pentagongeheimdienst ging gegen UN-Blauhelme vor, die diese illegale Kooperation beobachtet hatten und dagegen einschreiten wollten.
Hunderte, wenn nicht Tausende Serben wurden von diesen amerikanisch-trainierten islamistischen Sondereinheiten massakriert. Berichte über enthauptete Leichen waren während des bosnischen Bürgerkrieges als serbische Propaganda abgetan worden. Entsprechende Meldungen aus dem US-besetzten Irak sorgen heute für Abscheu und Entsetzen. Laut Elsässer verübten vor allem eben die von Washington aufgestellten Balkankrieger schreckliche Greueltaten, selbst einige der den Serben zugeschriebenen Massaker dürften auf ihr Konto gehen. Drei brutale Anschläge auf Zivilisten haben eine besondere Bedeutung, folgte doch in jedem Fall eine gesteigerte Einmischung des Westens in den Bürgerkrieg - einseitig zugunsten der Muslime. Das sogenannte Brotschlangenmassaker mit 18 Toten in Sarajevo am 27. Mai 1992 führte zur Verhängung von UN-Sanktionen gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Im Anschluß an ein Massaker auf einem Marktplatz der bosnischen Hauptstadt, bei dem am 5. Februar 1994 mehr als 60 Menschen getötet wurden, flogen NATO-Kampfjets die ersten Luftangriffe gegen bosnisch-serbische Stellungen. Das zweite Marktplatzmassaker am 28. August 1995 mit 37 Getöteten war schließlich Anlaß zum ersten Kriegseinsatz der NATO seit ihrem Bestehen. Zwei Wochen lang wurden militärische und zivile Ziele der Serben bombardiert und dadurch der Rückzug auf breiter Front erzwungen. Elsässer trägt en detail "Unstimmigkeiten" und "Zweifel" an der offiziösen serbischen Schuldzuschreibung zusammen.
Die Pentagon-Vertragsfirma MPRI übernahm nach dem Friedensabkommen von Dayton 1995 die Kontrolle der bosnisch-muslimischen Armee. "Statt die Gotteskrieger auszuschalten, wie es die offiziellen Washingtoner Legenden wollen, übernahm MPRI die fähigsten Kämpfer, bildete sie in dem mittlerweile ebenfalls von Bin-Laden-Vertrauten durchsetzen Albanien aus und schickte sie zur Unterstützung der albanischen Terrorbewegung UCK ins Kosovo und nach Mazedonien", so Elsässer. Seit geraumer Zeit gebe es darüber hinaus eine "erhebliche Wanderungsbewegung von Dschihad-Kämpfern zwischen dem Balkan und Tschetschenien". Das Buch ist Ergebnis einer mehrjährigen Recherche und stützt sich neben englischsprachigen, französischen und serbokroatischen Quellen auch auf Gespräche mit Mitgliedern der UN-Mission in Bosnien sowie Material eines nicht näher bezeichneten Geheimdienstes. Letzteres macht es schwer zu urteilen, wie belastbar einzelne Informationen wirklich sind.
Und doch: Elsässer legt mit seinem neuen Buch ein Standardwerk vor über die Details westlicher Interventionspolitik auf dem Balkan und ihre weitreichenden tödlichen Folgen. In der mittlerweile ganze Regale füllenden 9/11-Literatur schließt er damit eine Lücke.
* Jürgen Elsässer: Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan. Wien 2005, Verlag der Niederösterreichischen Presse. 246 Seiten, 19,90 Euro
Autor: Rüdiger Göbel, in: junge Welt, 11.03.2005
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Wer das hier für "Ami Hetze" (habe selbst Freunde in den USA) oder Entschuldigung für islamistischen Fundamentalismus und Fanatismus hält hat nichts verstanden.
Terrorismus ist ebenso wenig ein Zufallsprodukt wie Faschismus.
So was wird aus Interessengründen aufgebaut.
Lesempfehlungen:
attac Forum Foren-Übersicht -> Weltwirtschaft
Zitat:
Thema "Scharia" und USA->unerwartete Verbindung
attac Forum Foren-Übersicht -> Bücher, Texte
Zitat:
"Wie der Dschihad nach Europa kam" von Jürgen Elsässer
Off-Topic Forum
Zitat:
Lustig - aber wahr. Bushs Grossvater half mit Geldern #####
attac Forum Foren-Übersicht -> Weltwirtschaft
Zitat:
Korea bestätigt Besitz von Kernwaffen
Ab Seite 2: Siehe auch weiterführende Links.
Im Iran wurde 1953 durch die USA die demokratisch gewählte linksnationale Regierung aus wirtschaftlichen Interessengründen ihrer Ölindustrie gestürzt.
Ohne die USA gäbe es heute wahrscheinlich Demokratie im Iran, und es hätte keine religiös-fundamentalistische Revolution gegen das monarchistische repressive Schah-Regime im Iran gegeben.
Und wer unterstützt den islamistischen Terrorismus und Fundamentalismus weltweit mit Geld am meisten?
Saudi-Arabien mit seinem wahabitischen Öl-Adel..
Bester aller US-Verbündeten im Nahen Osten.
Der islamistische Fundmentalismus wurde erst durch US-Geheimdienste und Militär seit den 80er Jahren hochgezüchtet.
Ist nun aber wohl etwas ausser Kontrolle geraten.
Laut Uno-Schätzungen wird die Anzahl der Europäer in den nächsten 45 Jahren um 70 Millionen schrumpfen, während rund 90 Millionen neue Einwanderer aus Entwicklungsländern in die Industrienationen erwartet werden
Die US-Geheimdienste fördern den islamistischen Terrorismus im Interesse ihrer transnationalen Konzerne und Dollar-Weltwährung systematisch...um "gegnerische" Volkswirtschaften global zu destabilisieren.
Kann man auch in Indien (Kaschmir) und Westchina sowie Russland mit Tschetschenien und anderen Ländern beobachten.
Die Tschetschenen hatten auch sehr wohl viele gemäßigte Anführer und Gruppen: Aber fundamentalistischer Terrorismus und Islamismus wurden von den USA wegen ihrer Rohstoffinreressen im Süd-Kaukasus und zur Schwächung Russlands systematisch gefördert.
Zitat:
Die Hauptverdächtigen des 11. September waren NATO-Helfer auf dem Balkan. Die wichtigsten mutmaßlichen Selbstmordbomber haben in den neunziger Jahren in Südosteuropa gekämpft. Während in den vorliegenden Standardwerken zu Al Qaida und Osama bin Laden die Aktivitäten der Terroristen in Afghanistan und Sudan und die von ihnen durchgeführten Anschläge in Ostafrika, Saudi-Arabien und Asien ausführlich geschildert werden, blieb ausgerechnet das europäische Aufmarschgebiet der Djihadisten bisher so gut wie unbeachtet: Vor allem im bosnischen Bürgerkrieg haben einige Tausend militante Moslems aus den arabischen Staaten und dem Iran an der Seite ihrer Glaubensbrüder gegen die ungläubigen Christen, also gegen Serben und auch gegen Kroaten, gekämpft. Osama bin Laden hat von der Regierung in Sarajevo einen Paß bekommen, viele seiner Getreuen haben sich dauerhaft in Bosnien und Albanien niedergelassen. Von dort führen ihre Spuren in das Kosovo, nach Mazedonien - und zu den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon.
Die Ignorierung dieses Themas in Politik und Massenmedien hat einen Grund: Ebenso wie in den achtziger Jahren in Afghanistan kämpften die Heiligen Krieger auf dem Balkan mit Wissen und Unterstützung der USA. Unter Bruch des UN-Waffenembargos versorgten US-Transportflugzeuge die Djihadisten mit modernen Waffen. Der Geheimdienst des Pentagon ging gegen UN-Blauhelme vor, die diese Mesallianz beobachtet hatten und dagegen einschreiten wollten. Während Washington das frühere Bündnis mit den radikalen Fundamentalisten in Afghanistan mittlerweile selbstkritisch sieht, gibt es keine Aufarbeitung der ähnlichen Politik auf dem Balkan, obwohl gerade von dort heute Gefahren für Europa droht. "Wenn Europa seine Haltung nicht ändert, werden wir Maßnahmen ergreifen und terroristische Aktionen auf europäischem Territorium entfesseln.Viele europäische Hauptstädte werden in Flammen stehen," sagte Sefer Halilovic, Oberbefehlshaber der bosnisch-muslimischen Armee, schon 1993.
Zitat:
Ausführliche Inhaltsangabe
Das "afghanische" Bündnis zwischen den USA und den Mudschahedin erlebte auf dem Balkan eine Neuauflage, und so war es kein Wunder, dass die wichtigsten Verdächtigen des 11. September dort ihre Feuertaufe erfuhren (Kapitel 1). Besonders Bosnien-Herzegowina bot für den Aufbau einer Dschihad-Front aufgrund seiner Geschichte günstige Voraussetzungen (Kapitel 2). Nur durch westliche Einflussnahme konnte es aber gelingen, zu Beginn der neunziger Jahre die dort vorherrschende gemäßigte Strömung der Muslime auszuschalten und die Förderer des Heiligen Krieges an die Macht zu bringen (Kapitel 3). Dabei spielte Wien als Schaltstelle des Waffenschmuggels zunächst die zentrale Rolle, dort erhielt Bin Laden 1993 auch einen bosnischen Pass (Kapitel 4). Mit Geldern und Kämpfern aus dem islamischen Welt wurde die bosnisch-muslimische Armee aufgebaut, Bin Laden war deswegen persönlich im Präsidentenpalast in Sarajevo (Kapitel 5). Vor allem die ausländischen Dschihadisten verübten im Verlaufe der dreijährigen Kämpfe (1992 - 1995) schreckliche Greueltaten, und auch einige der den Serben zugeschriebenen Massaker könnten auf ihr Konto gehen (Kapitel 6). Doch der Kampfwert der Gotteskrieger war zunächst gering, und das änderte sich erst, als William ("Bill") Clinton 1993 US-Präsident wurde und im Zusammenspiel mit dem Erzfeind Iran deren Aufrüstung organisierte (Kapitel 7). Mit harten Bandagen brachte der US-Geheimdienst UN-Blauhelme, die diesen Bruch des internationalen Waffenembargos kritisierten, zum Schweigen (Kapitel Cool. Die vermutlich wichtigste Rolle bei diesem Bosnia-Gate spielte die Pentagon-Vertragsfirma MPRI (Kapitel 9), die nach dem Friedenschluß von Dayton (1995) auch die Kontrolle über die bosnische Armee übernahm (Kapitel 10). Statt dort, wie es die offiziellen Washingtoner Legenden wollen, die Gotteskrieger auszuschalten, übernahm MPRI die fähigsten Kämpfer, bildete sie in dem mittlerweile ebenfalls von Bin Laden-Vertrauten durchsetzen Albanien aus (Kapitel 11 und 12) und schickte sie zur Unterstützung der albanischen Terrorbewegung UCK ins Kosovo und nach Mazedonien (Kapitel 13).
Ein Großteil dieser Aktivitäten wurde aus einem saudisch-amerikanischen Spendensumpf angeblich humanitärer Organisationen finanziert, in dem Bin Laden nur eine untergeordnete Rolle spielte (Kapitel 14). Ganz generell stellt sich die Frage, ob Al Qaida nicht eher ein Propagandabegriff der US-Außenpolitik als eine real existierende Organisation ist, zumal bei vielen Topterroristen der Verdacht besteht, dass sie auch für westliche Dienste arbeiten (Kapitel 17). Dies trifft auch auf die Hauptverdächtigen des 11. September zu (Kapitel 1Cool, insbesonders auf die beiden angeblichen Masterminds der Anschläge (Kapitel 19).
In jedem Fall hat sich dank westlicher Protektion in Bosnien-Herzegowina ein terroristischer Brückenkopf gebildet, der sowohl für die weitere Entwicklung des Landes (Kapitel 15), als auch für die Sicherheit in Europa insgesamt ein erhebliches Bedrohungspotential darstellt (Kapitel 16). Schon seit geraumer Zeit gibt es darüber hinaus eine erhebliche Wanderungsbewegung von Dschihad-Kämpfern zwischen dem Balkan und Tschetschenien (Kapitel 20). Dies wird aber im Westen nicht als Gefahr gesehen, da die US-Öllobby längst die russischen Energiereserven im Auge hat (Nachwort).
Es geht hier nicht gegen "die Amerikaner" oder "die Muslime", sondern gegen das Drogen-, Geheimdienst- und Terrorbuisness weltweit, das nur den Interessen der mächtigen Ausbeuter und der Unterdrückung (von Völkern und speziell Frauen) dient.
Siehe auch "Welcome to Terrorland" von Daniel Hopsicker und "The Venice flying circus".
Bosnien:
http://www.geocities.com/capitolhill/1404/mutti.html
Zitat:
Im früheren Jugoslawien hat der sogenannte radikale Islam, der meist mit der Moslembrüderschaft und ähnlichen Gruppierungen identifiziert und mehr oder weniger von Saudischen Kreisen inspiriert, kontrolliert und unterstützt wurde, ganz sicher nicht die Lektion Khomeinis angewandt. In Bosnien war es vom Anfang an klar, daß der Plan des "großen Satans" darin bestand, Kroaten und Muselmanen gegen die Serben zu verwenden, um ein amerikanisches Protektorat im Herzen des Balkans zu errichten. Weder konnten die Amerikaner Gründe zur Beunruhigung im kindischen Plan eines "Islamischen Staates" von Alija Izetbegovic finden: zu seinen theoretischen Darlegungen enthüllte dieser die tatsächlichen Richtlinien als er in Washington eine devote Huldigung des Tempels des Holocaust darbrachte. Eine derartige Geste ist vom Standpunkt eines Moslems gleichbedeutend mit einer tatsächlichen Handlung des Götzendienstes. Der erneute Beweise war, daß die enthusiastischen Unterstützer von Izetbegovic niemand andere als Glucksmann, B. H. Lèvy und in Italien Marco Pannella waren, während sich als Finanzier der bosnischen Regierung niemand geringerer als George Soros erwies. Die Etikettenaufschrift "Islam made in USA", die der Imam Khomeini für die arabischen Könige und Beduinenscheichs geprägt hat, konnte genauso gut auf den "Islam" der Gruppe um Izetbegovic angewandt werden.
Weiters, abgesehen von den iranischen Versuchen im bosnischen Kontext Einfluß zu nehmen, waren die Regierungen der muslimischen Welt, die mehr als alle anderen in der Unterstützung der Izetbegovic-Gruppe mit den USA kollaborierten, diejenigen von Ankara und von Riyad: ersterer hat der amerikanische Plan die Rolle des Wachhundes für die amerikanischen Interessen am Balkan zugedacht, die zweite sollte in Bosnien den wahabitischen Einfluß ausdehnen und das wenige, das vom traditionellen Islam übrig war, zerstören. Es ist nicht notwendig daran zu erinnern, daß die türkische politische Klasse in der Schule des wild okzidentalistischen und antiislamisch säkularistischen Kemal Atatürks und seiner Nachfolger ausgebildet wurde, während die wahabitische Sekte der Machthaber Arabiens nach den spirituellen Richtlinien der weltweiten muslimischen Gemeinschaft als Irrlehre angesehen werden muß.
Durch Länder, die von säkularisierten Gruppen der islamischen Heterodoxie regiert werden (Türkei, Saudiarabien und die Ölkleinstaaten, Pakistan, Afghanistan) und durch die Bemühungen, den postrevolutionären Iran in die eigene Strategie wieder einzubeziehen, versuchen die Vereinigten Staaten einen "muslimischen Gürtel" zu errichten, der Rußland und einen großen Teil des orthodoxen Gebiets einschließt. Dieser Entwurf sieht offensichtlich nicht voraus, daß der Islam über die Orthodoxie die Oberhand gewinnt; sie setzt voraus - und das ist wirklich "diabolisch" - daß der Islam gegen die Orthodoxie in einer Weise verwendet wird, daß die beiden Gebiete ein gewisses Gleichgewicht behalten. Und im Licht dieses Entwurfs muß die amerikanische Unterstützung für die Sezessionisten des Kosovo gesehen werden und die eventuelle Errichtung dessen, was, ohne den geringsten Sinn für Lächerlichkeit, als "Großalbanien" bezeichnet wird. Die muslimische Welt wäre wirklich blind und selbstmörderisch, wenn sie in diese Falle tappen würde, die für sie errichtet wurde, und sie, gedrängt von der Solidarität für die Albaner des Kosovo, Position gegen Serbien beziehen würde: auf diese Weise würde der Islam sich automatisch an der Seite des "großen Satans" wiederfinden. Bezeichnenderweise haben sich neben den unbedachten Äußerungen kleiner Gruppen Unbeherrschter bisher nur der Emir von Kuwait, eine Marionette, gegen Serbien ausgesprochen, während der Irak, der seit zehn Jahren das Ziel der wiederholten amerikanischen Aggressionen ist, seine Solidarität mit Serbien nicht versteckt hat, als beide Länder vom amerikanischen Embargo getroffen wurden. Außerdem ist es interessant festzustellen, daß der Mufti von Belgrad, die höchste Autorität der islamischen Gemeinschaft, die in Serbien und Montenegro eine Anzahl von mehreren Tausend verschiedener Nationalität umfaßt, seine vollkommen Solidarität mit dem Rest der jugoslawischen Bevölkerung ausgedrückt hat.
Noch mal zum mitdenken:
Der grösste aller weltweiten Terror-Finanziers, der wahabitische fundamentalistische Öl-Adel des islamistischen Saudi-Arabiens...wurde (neben Fundamentalisten aus Afghanistan und Tschetschenien) benutzt, um den Bürger-Krieg in Jugoslawien so richtig in Gang zu bringen.
Und wird weiterhin benutzt, den Terrorismus weltweit am laufen zu halten.
Janus-köpfig.
Wieder mal agieren die Marionetten-Spieler auf beiden Fronten.
Zitat:
Zehn Jahre später stößt der amerikanische Keil in das Herz des Balkans, wo drei europäische Komponenten zusammenkommen: die katholische und mitteleuropäische, die byzantinische und slawische, die muselmanische. Im Mikrokosmos des Balkan bilden die Muslime den historischen Außenposten eines autochthonen europäischen Islam der sich bis zum Kaukasus erstreckt, die Serben sind der westlichste Ausläufer der Orthodoxie und die Kroaten repräsentieren die katholische Kultur. Klarerweise hatte der Krieg in Bosnien auch das Ziel die Verständigung zwischen Deutschland und Rußland zu sabotieren, die nach Kissinger die gefährlichste Entwicklung für die weltweite amerikanische Hegemonie darstellen könnte. Und gleichfalls ist es klar, daß nach den Plänen des großen Satans der Konflikt zwischen Muslimen und Orthodoxen sich weiter ausbreiten soll, so daß auch in anderen Regionen Eurasiens die Gläubigen des Islams und der Orthodoxie in Bürgerkriege gezogen würden, die den Inhabern der Weltmacht nützlich erscheinen. Divide et impera.
Carl Schmitt, der mit einer serbischen Frau verheiratet war, erzählte einmal eine Fabel, die unter den Südslawen verbreitet ist: "Zwei Mäuse lebten in einem Zustand gegenseitiger Feindschaft und versuchten sich gegenseitig alles mögliche Leid anzutun. Eines Tages fraß eine Katze die eine der Mäuse. Die andere betrachtete daher die Katze als Freund und wollte sie aufsuchen, um ihr Dank abzustatten. Und so wurde sie auch gefressen."
(aus: ByteLibera, April 1999, Übersetzung: M.S.)
In Tschetschenien ist das durch die aktive amerikanische Unterstützung der Separatisten mit Waffen und Geldern, sowie die Förderung der wirklich radikal-fundamentalistischen Strömungen unter ihnen bereits der Fall.
"Wir stehen vor einem weltweiten Wandel. Alles, was wir brauchen, ist die passende größere Krise, und die Nationen akzeptieren die Neue Weltordnung." - We are on the verge of global transformation. All we need is the right major crisis and the nations will accept the New World Order.
(David Rockefeller: Statement to the Business Council for the United Nations - BCUN, 1994, zitiert nach Michel Chossudovsky: War and Globalization.The Truth Behind September 11, S. 121)
http://www.thirdworldtraveler.com/Book_E...balization.html
http://www.geocities.com/capitolhill/1404/geopolitik.html
Zitat:
Der Zerfall des Balkans, gewollt vom Vatikan und von Deutschland und realisiert durch Washington und London, die Frage von Kosovo und Metohija, die Unterstützung für die UCK, die Verteufelung von Milosevic, wie auch die erteilte Unterstützung - durch die Vereinigten Staaten - für die sezessionistischen Terroristen in Dagestan und Tschetschenien, wie schon früher jene, die Bin Laden und seine Freunde gegen die Sowjetrussen im afghanischen Krieg gegeben wurde, gehört zur mondialistischen Strategie der Anglo-Amerikaner. Zu dieser selben Strategie gehört also auch die Schaffung des sozusagen "grünen Gürtels". in der Tat sind sezessionistische Phänomene, wie die von Kosovo und Metohija, von Dagestan oder von Tschetschenien, an die wir gerade erinnert haben, die anscheinend im Namen des Prinzips der Selbstbestimmung der Völker oder einer religiösen Besonderheit ausbrechen, im allgemeinen Fall (aufgrund ihrer geostrategischen Lage) die Vorwände, die den Regierungen von Washington und London eine Rechtfertigung für eine sogenannte humanitäre Intervention und die militärische Besetzung gegeben haben und geben, und stellen unter anderem die Voraussetzungen für die Definition eines neuen internationalen Rechts, eine Art von parodistischem planetarischen Jus, das die Souveränität des amerikanischen Pseudo-Imperiums sanktioniert.
Zitat:
Die geopolitische Absicht der Atlantiker ist also sehr klar: es besteht darin, den Norden Afrikas vom südlichen Europa zu trennen, um die Südzone westlich der eurasischen Landmasse politisch, wirtschaftlich und militärisch zu schwächen, letzterer den Zugangsweg nach Afrika und den Orient abzuschneiden, um den Vereinigten Staaten die Ressourcen zu sichern, die sich in diesen beiden geographischen Gebieten finden.
Dies ist eine Aktion, die spiegelgleich und parallel zu jener ist, die seit einigen Jahren in der kaukasischen Zone verwirklicht wird; genau dort, wo Bevölkerungen vorwiegend islamischer Kultur wohnen.
Es sind drei Fronten die heute die Vereinigten Staaten gegen die eurasische Landmasse eröffnet haben: der Balkan, das Mittelmeer, die kaukasische Zone.
Die gegenwärtige Islamophobie, seine Verbreitung in der westlichen Welt, übernimmt also eine wirksame Propagandafunktion im Rahmen der anglo-amerikanischen Aggression in Eurasien.
Gefördert wird dies allerdings durch die von Großbritannien (dem U-Boot der USA in der EU) und Washington massiv geförderten islamischen Einwanderung nach Europa...und so (samt gefordertem Türkei-Beitritt zur EU mit folgender Massen-Einwanderung und Überdehnung zu einer blossen Freihandelszone) sozialen Destabilisierung der Gesellschaften Europas.
Eine mondialistische (=globalistische bzw. monetaristisch-imperialistische) Politik. Neo-Karthagisch, wenn man so will...die USA und Grossbritannien samt dem Banken-Syndikat hinter IWF, WTO und Federal Reserve Bank oder BIZ sind heute eine Art Mischung aus globalem römischem Reich, karthagischer Seemacht und britischem Empire mit Geheimdiensten und synarchistischen Netzen (wie den Rotary-Clubs der Lions und Kiwanis in Deutschland) in Vasallen-Staaten wie der BRD.
Und wir Europäer sind die Bewohner der Satrapen-Staaten eines neuen raubtierkapitalistischen "persischen Weltreiches" von Privat-Banken hinter die Goldhoheit über die Währungen und Staatsschulden innehabenden Zentral-Banken.
Oh doch, der saudi-arabische Öl-Adel als Angehöriger der islamistisch-fundamentalistischen Wahabiten-Sekte hat sehr wohl ein direktes Interesse an der Förderung des Islamismus und Terrorismus außerhalb Saudi-Arabiens.
Gewiss, es gibt auch Fundamentalisten, die gerne das saudi-arabische Königshaus stürzen würden um einen "Gottesstaat" mit sich selbst als politischen Machthabern und "Herrscherkaste" der Religionsgelehrten wie im Iran und Afghanistan einzusetzen.
Aber tatsächlich ist nachweisbar, dass es gerade die wahabitisch-islamistische Vermögensoberschicht Saudi-Arabien war (IST!), die finanziell und medial-propagandistisch über finanzielle Beteiligungen an Fernseh-Sendern die Islamisten massiv förderten.
Beispiele: Palästina, Libanon, Europa, Afghanistan, Tschetschenien...
In den letzten drei Fällen (Europa, Afghanistan, Tschetschenien) war auch die US-Geheimdienste wie CIA massiv finanziell beteiligt!
Es geht darum, die Energie der vielen arbeitlosen saudi-arabischen Männer und der Islamisten NACH AUSSEN abzulenken!
Statt es so sozial-islamistischen Revolutionen in Saudi-Arabien (nach dem Muster des Iran) kommen zu lassen, sollten die Fundamentalisten in Tschetschenien (USA will Russland aus dem öl- und erdgasreichen Kaukasus drängen), Afghanistan (Erdgasleitungen...USA verhandelten einst mit Taliban darüber und über Ölpipelines), Jugoslawien (USA hatte Interesse an der Zerschlagung des neutralen Staates, IWF und internationalen Finanz-Syndikate förderten dessen wirtschaftlichen Ruin und Zerfall) usw. usw. stattfinden.
Auch der Nahost-Konflikt liegt in beiderseitigem Interesse...die US Waffenindustrie kann so auf Kosten der Steuerzahler dem Verbündeten Israel Waffen liefern, und die Saudis auf den äusseren feind ablenken.
Zitat:
juergen-elsaesser@gmx.de
Betreff: Veranstaltung zu London7/7 (Erfurt), Linkspartei (Berlin)
Datum: Thu, 21 Jul 2005 10:50:43 +0200
Madrid 3/11, London 7/7 – Fortsetzung folgt
Wie der Dschihad nach Europa kam
Jürgen Elsässer referiert über sein gleichnamiges Buch am morgigen
Freitag (22. Juli) in Erfurt im Rahmen des Europäischen Sozialforums (14.30
Uhr, Fachhochschule, Raum 3.1.07 (Eingang 3, 1. Stock, Sem.-raum 7).
Die Tageszeitung "Junge Welt" schrieb in einer Rezension: "Spannend wie ein Thriller, akribisch und detailliert beschreibt Elsässer, wie die
US-Geheimdienste in den neunziger Jahren auf dem Balkan islamische
Terrorgruppen aufbauten. " Und im Deutschlandfunk war zu hören: "Solche Eröffnungen gehen unter die Haut. Es ist das Verdienst Jürgen Elsässers, diese Fakten, das Ergebnis beinahe zehnjähriger journalistischer Recherche, in dieser nachvollziehbaren Buchform zusammengetragen zu haben.
Eigentlich müsste dies international Schlagzeilen machen und Wogen der Empörung hoch schlagen lassen. Vor allem aber dazu stimulieren, unsere sakrosankten politischen Seilschaften und Tabus kritisch zu hinterfragen." In einem Bericht der Lübecker Nachrichten über eine Lesung hieß es: "Wenn Elsässer den Einfluß der Westmächte im ehemaligen Jugoslawien beschreibt, spricht er vom 'Pakt mit dem Teufel' - und die Blicke der 100 Zuhörer im Otto-Passarge-Saal sind wie gebannt auf ihn gerichtet. Ohne 'Hilfe' auf dem westlichen Ausland hätten fundamental-muslimische und aufständische Kräfte keine Chance gehabt."
"In Übereinstimmung mit den Prinzipien der Bruderschaft spielt es keine Rolle ob wir im Krieg sind oder nicht, aber wenn wir es sind, darf es keinen Sieg geben. Der Krieg darf nicht gewonnen werden sondern muss immer weiter gehen. Das Ziel ist die Zerstörung von Produkten menschlicher Arbeitskraft. Eine hierarchische Gesellschaftsordnung ist nur möglich auf der Grundlage von Armut und Unwissenheit. Mit anderen Worten heißt das: Das Volk muss immer am Rande der Hungersnot gehalten werden. Krieg wird immer nur geführt von der herrschenden Klasse gegen die eigenen Untergebenen. Sein Ziel besteht nicht darin über Eurasien oder Ostasien zu siegen sondern die Gesellschaftsstruktur zu bewahren."
-George Orwell, 1984
http://mypage.bluewin.ch/asterix/links.html
Geheime Organisationen und Logenpolitik
Zitat:
Skull & Bones, der elitäre FM - Orden des Bush-Clans (Html)
http://mypage.bluewin.ch/asterix/skull.html
Antony C. Sutton und Carroll Quigley Zwei Historiker entlarven die US-Geheim - Clans / Der Skull & Bones Orden (Link)
http://www.artfond.de/sutton.htm
Anthony C. Sutton und die Hintergründe der amerikanischen Weltpolitik im 20. Jahrhundert Teil1 (pdf)
Anthony C. Sutton und die Hintergründe der amerikanischen Weltpolitik im 20. Jahrhundert Teil2 (pdf)
Die Bilderberger, die Globalisten und Eine-Welt Organisation, in der die wichtigsten Politiker und Wirtschaftsbosse ihren Einsitz haben (Html)
Medienbeeinflussung durch die Bilderberger Ein Intelligenter Bericht von Doris Auerbach (Html)
Innergsesellschaftliche (psycho-)) soziale und monetäre Konflikte werden von Innen nach Außen projiziert.
Das FEINDBILD muss erhalten bleiben, die inneren sozialen Spannungen nach Außen abgeöenkt werden.
Genauso im Falle USA!
Zitat:
Tatsächlich ist Globalisierung ein soziales Erdbeben: die Lösung eines entscheidenden Teils des Kapitals von ihren Gesellschaften (und Nationalstaaten), also die Emanzipation von jener Form der politischen Organisation der Menschheit, die das Kapital mitgeschaffen hatte. Zwischen 1985 und 1995 entstanden mehr transnationale Konzerne als in den zweihundert Jahren zuvor. Sie erwirtschaften heute fünfzig Prozent der Wertschöpfung. Da ist eine Ökonomie entstanden, die sich jedem politischen Zugriff entzieht.
Die rechten Neocon-Revolutionäre um Wolfowitz & Kristol und die Bush-Administration glauben, dass die Menschheit vor der Alternative steht, entweder mit der Marktwirtschaft zu brechen - was sie nicht wollen - oder mit zunehmenden sozialen Differenzen, zunehmender Gewalt, dem molekularen Bürgerkrieg zu leben. Dafür rüsten sie. Die Burg zieht die Zugbrücke hoch. Gated Communities sind das künftige Lebensmodell für die Eliten. Amerika sucht keine territoriale Ausdehnung. Sein Imperialismuskonzept ist nicht mehr amerikanisch - es ist das Unterfangen, sich den globalisierten Eliten als Gewaltmonopolist anzubieten. Um das durchzusetzen, werden Feinde geschaffen.
Michael Moore hat ja bereits in "Fahrenheit 9/11" auf die Geld-Verbindungen der Bushs und der restlichen US-Vermögensoberschicht zum Saudi-Öladel und seiner wahabitischen Vermögensoberschicht hingeweisen.
Wie gesagt: Die "Eliten" (=Vermögensoberschicht--->Plutokraten) führen Krieg gegen den Rest der Menschheit.
http://www.woz.ch/archiv/old/03/14/1241.html
Dazu zählen auch und gerade die Terror-Finanziers des saudi-arabischen wahabitischen Öl-Adels!
Verbundgen mit CIA...und Bush...und transnationalen Mega-Konzernen...und den Nachfolgern der P2-Loge in Italien unter ilvio Berlusconi und den einstigen "Neofaschisten" der "Operation Gladio".
Zitat:
Die Burg zieht die Zugbrücke hoch
Oliver Fahrni
Der Krieg im Irak ist für die USA nur ein Vorspiel. Ihr Ziel ist der Weltbürgerkrieg einer globalisierten Elite gegen den Rest der Menschheit. Aristokratische Herrschaftsformen des Altertums sind das Modell.
http://www.woz.ch/archiv/old/03/14/1241.html
Heute ist es wieder dasselbe Spiel mit dem islamistischen Terrorismus:
Dialektisch wird ein Gegner vom Finanzsyndikat aufgbaut...zum Beispiel die fundamentalistische islamistische Wahabiten-Sekte des saudischen Öl-Adels!
http://de.news.yahoo.com/050714/286/4m4ph.html
Zitat:
:
Donnerstag 14. Juli 2005, 11:03 Uhr
USA: Saudi-Arabien ist wichtiger Terror-Finanzier
Washington (AFP) - Religiöse Stiftungen und Privatleute in Saudi-Arabien zählen nach Einschätzung der US-Regierung immer noch zu den wichtigsten Finanziers des internationalen Terrorismus. Trotz der Anti-Terror-Politik der Regierung in Riad finanzierten Geber in dem Königreich "terroristische Organisationen und die Ideologie, die der Agenda der Terroristen Auftrieb verleiht", sagte US-Finanzstaatssekretär Stuart Levey bei einer Anhörung vor dem Senat in Washington.
Die Herausforderung durch die saudiarabischen Terror-Finanziers sei eine der "beängstigendsten", denen sich das US-Finanzministerium zu stellen habe, sagte Levey vor dem Senatsausschuss für Banken, Wohnungsbau und Infrastruktur. Saudi-Araber seien seiner Ansicht nach "immer noch eine bedeutende Quelle der Terrorfinanzierung, einschließlich des Aufstands im Irak".
Besonders besorgt seien US-Beamte über drei wohltätige religiöse Organisationen: die Internationale Islamische Hilfsorganisation (IIRO), die World Association of Muslim Youth und die Muslim World League. Die Organisationen, die offiziell zur Hilfe für notleidende Moslems gegründet wurden, unterhalten weltweite Netze mit Zweigstellen, über die sie Spenden sammeln.
Da die saudiarabische Regierung die Aufsicht über den Bankensektor und die zahlreichen religiösen Stiftungen verstärkt habe, gingen die Extremisten dazu über, Finanzmittel in bar per Kurier über die Grenze zu schicken, sagte Levey weiter. Deshalb sei es nötig, dass die Regierung in Riad die Obergrenze für Bargeldausfuhr senke und diese Regelung auch "aggressiv" durchsetze. Senator Richard Shelby, der dem Senatsausschuss vorsitzt, nannte den Fall der New Yorker Filiale der Arab Bank, gegen die ermittelt wird, weil sie Gelder an die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas und das Terrornetzwerk El Kaida umgeleitet haben soll.
Auf Druck ihres Verbündeten USA hat die saudiarabische Regierung ihr Vorgehen gegen Extremisten im eigenen Land zuletzt erheblich verschärft. Bei Razzien wurden zahlreiche Verdächtige festgenommen oder getötet. Das Land hatte seine Anti-Terror-Politik vor allem nach den Anschlägen in der Hauptstadt Riad verschärft, wo 34 Menschen bei drei parallelen Autobombenanschlägen im Mai 2003 starben, darunter acht US-Bürger.
Gute Geschäftsfreunde der Familie Bush!
Und Hauptfinanzierer des Terrors und der Fundamentalisten-Gruppen weltweit!
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http://www.zeit.de/2005/32/Abdallah
Zitat:
Doch mit der Stabilität ist es heute, mehr als zwanzig Jahre später, vorbei. Die Monarchie und auch die wirtschaftliche Führungsschicht des Landes hat sich vom Volk zurückgezogen. Die Ökonomie hängt fast ausschließlich vom Öl ab, die inoffizielle Arbeitslosenquote liegt bei rund 30 Prozent, das Durchschnittseinkommen sinkt seit fünfzehn Jahren – und eine populäre islamistische Bewegung, die aus der Wut und Hoffnungslosigkeit der Jugend erwuchs, strebt den Sturz des königlichen Hauses an.
Zitat:
Aber die Politik – und damit auch jede Reformpolitik – Abdallahs wird wohl eher das Ergebnis von Intrigen und Machtspielen im Könighaus sein, als dass sie eine Antwort auf die Krisen sein wird, von denen die saudische Gesellschaft erschüttert wird. Sollte der König dringenden Reformen jedoch vernachlässigen, könnte sein Land einen gewaltsamen Wechsel erleben. Denn der Islamismus wächst und wächst, genährt von der Korruption der Herrscher und der Agitation des rigorosen Wahhabismus – dessen Establishment vom Königshaus finanziert wird – gegen den Westen.
Ferner in diesem Zusammenhang relevant:
Geostrategische Ziele des Öl- und Dollar-Imperialismus.
Gerhoch Reisegger / Orange Revolutionen, Geopolitik und Öl
http://www.sta
atsbriefe.de/1994/2005/Orange_Revolutionen.pdf
Grüsse
Usul